Garten,  Gartenkalender

Gartenarbeiten im Juni

Neuer Monat neues Glück! Im Mai ist hat sich einiges im Garten getan. Auch leider beim Unkraut, aber das wird jetzt Standard im Garten und daher erwähne ich es gar nicht mehr als to do. Aber was sind sonst so die Gartenarbeiten im Juni?

Gartenarbeiten im Juni

Bei den Gartenarbeiten im Juni geht es viel zum Schnitt: Verblühtes, Kräuter, Katzenminze gehören geschnitten. Der Sommer rückt langsam näher und man muss Vorsorge treffen für die trockenen Tage, dazu gehört harken und gießen.

Gartenarbeiten im Juni

Verblühtes Zurückschneiden

Eigentlich hat gefühlt das Jahr erst begonnen, zumindest das Gartenjahr. Im Mai ist alles richtig schön explodiert. Dennoch gibt es jetzt die ersten Stauden, die verblüht sind. Bei mir sind es z.B. die ersten Pfingstrosen und die Iris. Zum Einen verhindert meist die ungewollte Aussamung und zum anderen bergen die verblühten Pflanzenteile der Pfingstrose bergen Infektionsgefahren. Durch den Schnitt verhindert man, dass die Blüten der verfaulen, was das Risiko von Krankheiten wie Pilzen erhöht.

Rückschnitt Katzenminze für 2. Blüte

Auch die Katzenminze blüht unermüdlich sieht eigentlich immer noch recht gut aus. Die Blüte neigt sich jedoch dem Ende. Wer Ende Juni/ Anfang Juli schon die Blüten zurückschneidet, kann auf eine 2. Blüte in diesem Jahr hoffen.

Katzenminze

Sommerblumen & Kräuter säen

Auf den meisten Samenpäckchen der Sommerblumen und Kräuter findet sich die Angabe, dass zwischen April und Juli gesät werden kann. Daher kann man sich auch noch diesen Monat für die Aussaat vornehmen. Je schneller, desto besser! Die Pflanzen können noch richtig Fuß fassen und man muss ggf. noch nicht so viel gießen wie im Sommer.

Erde Lockern

Die Beete von meiner Schwiegermama sind immer die reinsten Blumenoasen. Alles was sie pflanzt, gedeiht im Nu und auch Neues sieht rasch aus, als wäre es schon immer da gewesen. Ihr Geheimnis? Sie harkt die Erde, wahrscheinlich sogar alle zwei bis drei Tage! Ihr Garten sieht dadurch nicht nur immer top gepflegt aus, die Erde bekommt auch mehr Luft durch neue Hohlräume, Regenwasser kann besser eindringen und abfließen, die Pflanzen können den Boden besser durchwurzeln und Unkraut hat keine Chancen!

Neuanlage Hochbeete

Eigentlich ist es tatsächlich schon etwas spät für Hochbeete. Aber wir haben letztes Jahr um dieses Zeit gestartet und in dem Jahr noch richtig viel Gemüse ernten können. Alles was Du zum Start vom Hochbeet wissen musst, kannst Du hier nachlesen. Gegebenenfalls hilft Dir auch eine App Dein erstes Gemüse richtig zu planen. Schau Dir doch die Rezension zum Gemüseplaner an.

Hochbeete anlegen

Blühfaule Narzissen & Tulpen ausgraben

Falls du es Dir markiert hast oder auch so noch weißt, welche Deiner Narzissen und Tulpen eigentlich nur noch Grün hatten und keine Blüten, dann kannst Du sie jetzt ausgraben, einlagern und im Herbst wieder rein setzen. Vielleicht hilft es, den blühfaulen Zwiebelblumen auf die Sprünge.

Triebspitzen bei Kräutern schneiden

Insbesondere die Kräuter geben jetzt so richtig Gas. Viele Kräuter sind besonders vor der Blüte schmackhaft. Um diese so weit nach hinten wie möglich zu verschieben, sollten immer wieder die Triebspitzen gekappt werden. Dazu sorgt dieser Schnitt noch für eine größere Dichte der Kräuter, da sie sich an der Schnittstelle neu verzweigen.

Gießen, gießen, gießen

So viel Grün braucht auch viel Wasser! Letzte Jahr hat es bei uns mit der Trockenheit im Mai angefangen. So gut wie gar kein Regen für Wochen. Da heißt es Gießen, Gießen, Gießen! Vor allem bei den frisch gepflanzten Sträuchern, Bäumen, Gemüse und zart beseiteten Blumen. Dabei lieber alle zwei bis drei Tage kräftig gießen, statt jeden Tag ein wenig.

Das war es zu den Gartenarbeiten im Juni. Ihr findet bestimmt noch mehr Dinge, aber vergesst nicht, den Garten in den aufsteigenden Sonnentagen auch gut zu genießen.

Du findest mich auch auf Instagram und Pinterest!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.