Garten

Mein Gartentipp: Echinacea

In meinen Gartentipp möchte ich Euch regelmäßig Pflanzen vorzustellen, die ich nicht mehr in meinem Garten missen möchte. Als erstes fange ich mit einer meiner Lieblingspflanzen an: der weiße Sonnenhut oder Echinacea purpurea alba. Den Sonnenhut gibt es in vielen wunderbaren Farben, eine schöner als die andere. Dennoch finde ich den weißen besonders interessant, weil er im Prinzip in jeden Garten passt. Die Blüte startet bei mir bereits Ende Juni und sie hält bis in den September an.

Mein Gartentipp: Echinacea Purpurea Alba bzw. der weiße Purpur-Sonnenhut - www.meine-gartenzeit.de

Mit ihren 80-100cm Höhe ist sie ein Blickfang und dazu ein absoluter Insektenmagnet. Es findet sich kaum ein Foto bei mir, beim dem nicht „jemand zu Besuch ist“. Seien es die Trauer-Rosenkäfer wie auf dem nächsten Bild, Schmetterlinge oder vor allem auch Bienen.

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Auf dem nächsten Bild kannst Du die verschiedenen Blütenphasen erkennen, angefangen mit den grünen kleinen Blüten, über die flachen margeritenartigen Blüten bis zu den ausgereiften, bei denen die Mitte immer höher ragt. Die Echinacea ist einer schöne Schnittblume, ob frisch oder trocken. Manche nutzen z.B. die verblühten igeligen Blütenstände als Deko oder lassen sie als Zierde den Winter über stehen. Der Sonnenhut mag trockene bis frische, durchlässige und nährstoffreiche Böden in voller Sonne. Sehr tauglich also für die heißen Sommer in den letzten Jahren. Frisch eingepflanzt waren pro Staude im ersten Jahr 2-3 Blüten. Nur ein Jahr später verdreifacht oder vervierfacht sich die Blüte.

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Einziges Problem, nicht nur ich mag sie gern, sondern auch die Wühlmaus. Dieses Jahr habe ich gleich drei Stauden an sie verloren. Das Gute ist allerdings, dass sich der Sonnenhut gut selbst aussät. Also habe ich die Hoffnung, dass das Verlorene nächstes Jahr wieder da ist.

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Der Begriff Echinacea kommt aus dem Griechischen und heißt abgeleitet übrigens „Igel“. Wegen dem stacheligen Blütenstand, der irgendwo zwischen grün-gelb-braun ist, wird die Staude oft auch als Igelkopf bezeichnet. Verblüht ist der Kopf ganz braun und die Samen fallen heraus bzw. können herausgeschüttelt werden, wenn man sie selbst nächstes Jahr säen möchte. Kleiner Tipp dazu: Samen am besten vorquellen lassen und ab März in Töpfen säen, dabei leicht mit Erde bedecken. Ab Ende April bzw. nach den Frösten können sie nach draußen im Pflanzabstand von 30cm.

Damit man länger etwas von der Pflanze hat, sollte man sie nach der Blüte eine handbreit über dem Boden zurückschneiden und alle paar Jahre im Frühjahr teilen. Über den Winter erfiert alles oberirdische, aber keine Sorge, es treibt im Folgejahr wieder aus.

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Die Echinacea ist nicht nur eine schöne Schnittpflanze, sie ist auch als Heilpflanze bekannt. Die in den oberirdischen Pflanzenteilen sollen sich positiv auf das Immunsystem auswirken. Helfen sollen sie auch bei Atemwegs- oder Harnwegs-Infekten, bei Entzündungen, schlecht heilenden Wunden, Schuppenflechte oder Herpes.

Ich werde dieses Jahr auf jeden Fall die Samen sammeln und mich im Anpflanzen versuchen. Mein Beet hat noch einige Lücken und wenn es klappt und was übrig bleibt, freute sich der Gartenbauverein über eine Spende für den Pflanzenflohmarkt.

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