Garten,  Gartenkalender

Gartenarbeiten im November

So schön es auch war, der goldene Oktober ist zu Ende gegangen und der nasskalte November startet. Langsam geht die Gartenarbeit für dieses Jahr aufs Ende zu und es ist auch gut so. Jetzt wird Kraft getankt für alles war im Frühjahr wieder ansteht. Mehr Zeit für die Familie, für Weihnachtsgeschenke und Weihnachtsbasteleien, fürs Schlittenfahren und…grrrr….Schneeschieben. Gartenarbeiten im November fallen nur sparsamer aus.

Herbstlicher Dekokranz aus Zieräpfeln - www.meine-gartenzeit.de

Solange es trocken ist, geht es in diesem Monat eigentlich nur noch darum den Garten winterfest zu machen. Dann schnell wieder rein ins Haus und bei einer Tasse Tee aufwärmen.

Gartenarbeiten im November - DAS ist jetzt zu tun - www.meine-gartenzeit.de

Winterschutz für empfindliche Stauden

Ich pflanze grundsätzlich nur winterharte Stauden, alles andere ist mir zu kompliziert. Selbst Gladiolen lasse ich einfach in der Erde, nachdem das Ausgraben letztes Jahr auch nicht mehr gebracht hat. Manche Pflanzen sind winterhart, allerdings nur „winterhart mit Schutz“. Bei mir ist das z.B. bei den Prachtscharten der Fall oder beim Eisenkraut. Auch der Thymian sollte besser geschützt werden. Die Prachtscharten (Liatris) decke ich mit Laub ab. Zum Glück sammle ich eh das Laub vom Rasen ab und habe große Haufen im Garten. Da kann ich mich schnell bedienen. Beim Eisenkraut ist es bei mir etwas schwierig, weil der Hang recht Steil ist. Hier würde das Laub bei leichtem Wind oder Regen vermutlich bald verschwinden. Daher kommt über das Laub auch Tannenreisig. Mit Reisig decke ich auch immer den Thymian ab.

Frostschutz für Kübelpflanzen

Wie immer kommt der Schutz natürlich stark auf die Pflanze an. Manche müssen direkt in einen hellen, kühlen Keller umziehen, bei andren reicht es sie an die Hauswand zu stellen. Die Töpfe selbst sollten am besten nie direkt auf dem Boden stehen. Mindestens ein paar Holzleisten oder Styroporplatten sollten von unten her vor Kälte schützen. Andere Pflanzen .können draußen bleiben, brauchen jedoch einen Mantel. Hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten: Kokosmatten, Noppenfolien, Krägen mit Laub, Jutesäcke und Sackleinen. Meine Hortensien und den Rosmarin, die ich im Kübel habe, ummantele ich von außen erstmal mit Noppenfolie und anschließend mit dünnen Vlies. Von oben her bekommen sie noch Licht und ich komme zum gießen dran. Ist im Übertopf noch Platz, fülle ich den noch mit Laub auf. Nach starkem Wind oder Regen überprüfe ich den Winterschutz und korrigiere, wenn nötig. Das muss reichen.

Dahlien ausgraben und einwintern

Dahlien sind nicht frosthart. Vor dem starken Winter müssen sie daher aus der Erde raus und dürfen je nach Wetterlage wieder ab April in Beet. Nach den ersten Frösten und wenn die Dahlien anfangen zu welken, sollten sie also ausgegraben werden. Am besten in einer trockenen Periode, so dass sich die Erde gut von den Knollen löst.

Dazu die Dahlien zuerst eine handbreit über dem Boden abschneiden und dann vorsichtig mit einer Grabgabel ausgraben. Die Knollen dürfen nicht verletzt werden. Am besten dann sofort noch die Pflanze etikettieren, damit man auch nächstes Jahr noch weiß welche Farbe und welche Sorte die Dahlie hat und so beim Pflanzen wieder den richtigen Standort findet. Nun die Knollen von der Erde befreien, faule Knollenteile entfernen und gut trocknen lassen. Die Dahlien kann man nun am besten in einer Holzkiste in einer Mischung aus trockenem Sand und Kompost lagern, am besten kühl und dunkel. Hin und wieder schadet eine Kontrolle nicht, damit nicht eine ggf. doch faule Dahlie die anderen ansteckt.

Rosen anhäufeln

Die meisten Rosen sind nicht frosthart. Vor allem die Veredelungsstelle und die Triebspitzen sind empfindlich und sollten vor Kälte und der Wintersonne geschützt werden. Bei Strauch-, Edel- und Beetrosen ist dabei ist das Anhäufeln der Zweigbasis mit Erde am wichtigsten ca. 15-20cm hoch. Den Rest der Pflanze am besten mit Tannenreisig abdecken. Das schützt auch vor kalten Winden und sieht dazu meist ganz hübsch aus. Bodendeckerrosen brauchen so einen Schutz meist nicht. Im Frühjahr kann dann als erstes das Reisig wieder entfernt werden. Abgehäufelt wird erst sogar später.

Laub sammeln

In meiner Übersicht zu den Gartenarbeiten im Oktober habe ich schon über das Laubsammeln gechrieben. Auch im November geht es weiter damit, denn noch sind nicht alle Blätter gefallen. Die Laubhaufen bieten Unterschlupft für Insekten und Igel. Zusätzlich wird vermieden, dass der Rasen unter dem Laub fault und es wird sichergestellt, dass er genug Luft bekommt. Den Lauf nutze ich dann wiederum auch auf meinen Beeten als Winterschutz.

Rasenmäher säubern & verstauen

Rasenmähen ist von nun an nicht mehr nötig. Damit der Rasenmäher nicht rostet kann er jetzt nach getaner Arbeit von allem Rasen befreit, gründlich gesäubert, gewartet werden und verstaut werden. Wir haben einen Rasenmähroboter und auch er ist derzeit in der Wartung. Alle anderen Gartengeräte, die nicht mehr verwendet werden können auch so langsam gesäubert und verstaut werden. Bei uns werden die Geräte draußen wahrscheinlich bald durch Schneeschaufeln ersetzt. Ansonsten wird auch allgemein aufgeräumt: Garage, rumliegende Sachen, Kinderspielzeug etc. Ausmisten von Blumentöpfen, alten Samentüten und so weiter…

Ich finde, die Gartenarbeiten im November sind recht übersichtlich. Hoffe auch darauf, dass das Unkraut nun nicht mehr groß wächst, denn damit bin ich jetzt auch bald durch.

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